Warum OpenID?

OpenID ist nicht das erste und auch nicht das einzige Single-Sign-On (SSO)-Verfahren für das Web. Microsoft beispielsweise hat bereits 1998 sein eigenes SSO-System, MSN Passport, gestartet. Es hat sich nicht durchgesetzt.
Anders OpenID, dessen Etablierung als führendes SSO-System absehbar ist. Was spricht nun gerade für OpenID?

  • Web Single Sign On: Nur noch eine Anmeldung beim OpenID-Provider, keine zusätzlichen Logins oder Registrierungen.
  • Zentrale Identitätsverwaltung: Bequeme Verwaltung multipler Identiäten und Personas, was ganz neue Möglichkeiten in Bezug auf den Aufbau und die Steuerung einer Online-Reputation eröffnet.
  • Keine Kosten: Eine OpenID ist kostenlos.
  • Mehr Sicherheit: Zwar bietet OpenID nicht per se Schutz z.B. vor Phishing-Attacken, das kann wohl kaum ein Webdienst heutzutage absolut sicher leisten. Nichtsdestotrotz gibt es wirksame Mechanismen, mit denen OpenID-Provider die Sicherheit für ihre User erhöhen können. Gerade auf diesem Gebiet wird sich in nächster Zeit viel tun.
  • Dezentrales System: OpenID ist ein dezentrales System. Es gehört niemandem. Somit hat auch kein Unternehmen die alleinige Kontrolle über die OpenID-Technologie und über die Nutzerdaten.
  • Freie Provider-Wahl: Allein der Nutzer entscheidet, welchem OpenID-Provider er sich anvertraut.
  • Breite Unterstützung: OpenID hat die Unterstützung einiger namhafter Unternehmen der Internetbranche gefunden. Sogar Microsoft hat angekündigt, OpenID-Fähigkeit in die eigenen Produkte zu integrieren. Auch AOL und Sun sind auf den OpenID-Zug aufgesprungen und bieten bzw. kündigen OpenID-Unterstützung an.
  • OpenSource-Philosophie: Die Entwicklung von OpenID wird wie bei einem großen OpenSource-Projekt betrieben. Dahinter steht eine Community von Experten, die Spezifikationen ausführlich diskutiert und abwägt und nur nach weitgehender, breiter Übereinstimmung verabschiedet.