Social networking

All dieses "buzz", "google bookmark", "google reader", "friends network", etc. ad nauseam Zeug macht mich kirre, dabei bleibe ich schon weg von noch schlimmeren Datenkraken wie Facebook und Twitter -- Google und LinkedIn sind verwirrend genug.

Was soll ich nun machen, wenn meine Handvoll "follower" garanatiert nicht an deutschen Texten interessiert ist, aber ich trotzdem der Welt bekannt geben will, welche deutschen Texte ich "leike"?

Z.B. ist Warnung vor einer neuen Art von Phishing interessant, aber wer HTML in e-Mail von Fremden anguckt, dem ist ohnehin kaum zu helfen. HTML-Anhänge weitergeleitet von naiven Freunden sind da wohl die Lücke, gut zu wissen.

Auch interessant: USA haben Zugriff auf innereuropäische Bankdaten, das nicht-enden-wollende Elend mit dem SWIFT-Abkommen. Meine Wasserrechnung geht amerikanische Geheimdienste schlicht nichts an, auch wenn sie unnötigerweise über SEPA-Abbuchung statt deutscher Einzugsermächtigung laufen sollte. Der Spiegel-Bericht über den kafkaesken SWIFT-Selbstversuch eines Europa-Abgeordneten ist faszinierend.

Schon zwei Monate her, aber auch gut: Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte (PDF) hat wegen illegaler Tracking-Machenschaften bei hamburg.de seine Seiten dort verlegt, und wegen ähnlich dubioser Google-Analytics Spitzelei auch seine Seiten bei einem Server der Universität Hamburg aufgegeben - bravo! Wer nicht weiss, was Analytics ist, findet bestimmt ein paar _utma oder _utmz (urchin tracker) "Kekse" in seinem Web-Browser.

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